Von der Finanzmarktkriese krieg ich hier eigentlich so gut wie nichts mit, da ich kaum Fern seh. Allerdings wird der Rand zum Euro immer besser, mein Leben wird also bisschen günstiger...

Da wir mittlerweile 11 Volunteers in Lily sind, teilen wir uns an unserem freien Tag zwischen Freitag und Samstag auf. Am Freitag sind der Jonny und ich im strömenden Regen nach Durban gefahren um Surfen (Wellenreiten) zu lernen. Als wir ankamen hörte es auf zu Regnen und ein paar Stunden später hatten wir blauen Himmel. Was für ein Tag! Wir haben uns einen Privatlehrer gemietet für „eine Stunde“. Allerdings waren wir fast 2 Stunden draußen und das ganze für umgerechnet 13 Euro. Nach einer kurzen Pause bin ich nochmal raus um bisschen zu üben, das war nämlich nach einem Kurs umsonst. Nach ner knappen Stunde war ich ziemlich platt, aber ich musste sowieso aufhören, da die Nose vom Board abgebrochen ist. Surfen ist also echt ein billiges Vergnügen, deswegen werden der Jonny und ich das jetzt vermutlich an jedem Wochenende machen. Am Abend kamen dann noch alle andern Volunteers, auch die vom Community Center, um Lenas (Volunteer vom Community C) Geburtstag in einem Restaurant direkt am Stand zu feiern.

Gestern war dann wieder ein ruhige Arbeitstag. Da Warren und der Großteil der Volunteers weg waren und auch die Älteren Kids mit ein paar Arbeitern ein Fußballspiel anschauen waren, gab es nicht viel zu tun.

Da auch Werkzeug zum Streichen oder Poolpumpe reparieren gefehlt hat, haben wir eigentlich nichts gemacht, ein bisschen mit den Kinder rumgehangen, bisschen im eigenen Haus und im Clothesstore aufgeräumt...