5/12 is over! Der Großteil der jetzigen Volunteers geht in den nächsten Monaten und so langsam denk ich auch, dass „nurnoch“ 7 Monate verdammt kurz sind.

Die Liste der Neuigkeiten in 2009 lässt sich noch fortsetzen...

So wird zum Beispiel mein English immer besser, zumindest denke ich das!? Leute zu verstehen fällt mir mittlerweile kaum noch schwer und auch meine Sprache wird immer flüssiger und flüssiger. Allerdings merk ich, dass mir immer noch nen Haufen Vokabeln fehlen und ich mir nicht immer ganz sicher bin bei der Verwendung von Zeiten. Deshalb habe ich jetzt angefangen mein erstes Englisches Buch zu lesen, nachdem die Bücher in der Schule nicht wirklich zählen, da ich glaube kein Einziges richtig ernsthaft durchgelesen habe. Das Buch heißt „The ridiculous race“ und handelt von zwei verrückten Amis die in entgegengesetzte Richtungen die Erde ohne Flugzeuge umrunden wollen. Der Preis für den Schnellsten ist eine Flasche Scotch. Nicht gerade das tiefsinnigste Buch, aber sehr lustig.

Des Weiteren waren wir 8 Volunteers mit Warren und Sungmin bei einem Pre-Season Rugby Spiel zwischen Durbans Sharks und Pretorias Bulls und das Ganze für 1,50€. Die Sharks, Warrens Lieblingsmanschafft, haben letzte Saison die „Bundesliga“ gewonnen, und so haben sie auch die Bulls 39 zu 9 dominiert. Zwar gibt es striktere Regeln, wann man wen tackeln darf als im American Football, dennoch sind die Spieler ungepolstert und einige Attacken sahen ziemlich Schmerzhaft aus. Meine Mutter würde es mir auf alle Fälle verbieten Rugby zu spielen ;-)

In letzter Zeit haben wir Einiges unternommen und ich muss dazu noch viele Fotos hochladen. Aber nur damit nicht der Eindruck entsteht, dass ich hier nichts schaff ;-) Ich arbeite immer noch 6 Tage die Woche. Manchmal ist es auch bisschen ruhiger, aber ab und zu gibt es auch Tage wo ich 11 Stunden ohne Mittagspause am arbeiten bin.

Wie dem auch sei sind wir vor 3 Wochen zu nem in der Nähe liegenden kleinen Nationalpark gefahren um ursprünglich Kanus zu mieten. Als wir am Eingang allerdings einen Warnzettel in die Hand gedrückt bekomme haben, der vor toxischem Wasseralgen gewarnt hat (Zitat: „Contact with the water can result in skin.“) und auch das Wetter nicht so mitgespielt haben ist einigen die Lust vergangen. Dafür haben wir einen 80 Jahre alten Damm gefunden der ziemlich cool war. „No unauthorised access“ Schilder haben uns an diesem Tag nicht aufgehalten, aber die Aussicht auf dem Damm war es wert ;-)

Vor 2 Wochen sind wir dann alle auch mit Warren und Sungmin in die nördlichen Drachenberge gefahren um Sentinel Peak zu besteigen (So um die 3300 m). Los ging es am Freitag Nachmittag, übernachtet haben wir in einem Backpacker mit Sauna, Pool und Jacuzzi for free. Nachdem alle „Älternen“ früh ist Bett sind, haben Rosa und ich das Angebot ausgiebig ausgenutzt. Am Samstag ging es dann den Berg hoch. Neben Landschaften ähnlich wie in den Alpen haben wir ein paar Hirten aus Lesotho getroffen, die nur mit einer Unterhose und einer Decke bekleidet waren, und das auf 3000m). Das Highlight war allerdings der 2. höchste/längste Wasserfall (Tugela Fall) der Welt mit insgesamt knapp 1000m Fallhöhe, wenn man alle Kaskaden mitrechnet.

Letztes Wochenende sind wir dann zur Oribi Schlucht an Durbans Southcoast gefahren. Begleitet wurden wir von Daves Familie, die uns dann dabei zugeschaut haben, wie wir alle den 100m tiefen Gorge Swing gemacht haben. Mit dem kurzen Moment vom freien Fall kam es fast ans Bungy Jumpen heran ;-)

Nachdem die letzten Days Off also sehr sehr naturbetont waren, werde ich am nächsten Samstag mit den zwei neuen Amis im Community Center zu DEM Hip Hop Treffen in Durban gehen.